Lesetagebuch im Überblick

  • Ein Lesetagebuch kann das Lesen eines Buches begleiten: Du hältst besondere Stellen im Buch bildlich und mit deinen eigenen Worten fest, vertiefst dich in die Hauptfiguren des Buches, erstellst einen Steckbrief über die Hauptperson im Lesetagebuch oder überträgst die Geschichte auf dein Leben.

  • Es gibt viele verschiedene Methoden und Ideen für das Erstellen und den Inhalt eines Lesetagebuches.

  • Kein Lesetagebuch gleicht dem anderen! Jedoch gibt es einige Elemente, die für die Vorlage eines Lesetagebuches grundlegend gelten: das Deckblatt und das Inhaltsverzeichnis eines Lesetagebuches, abwechslungsreiche Materialien für die Gestaltung des Lesetagebuchs und die Zeitformen Präsens und Präteritum für das Schreiben von Texten im Lesetagebuch.

  • Ein Lesetagebuch eignet sich für fast jedes Buch, zum Beispiel für Biber Undercover, Vorstadtkrokodile oder Tschick.

Lesetagebuch Video

Quelle sofatutor.com

Was ist ein Lesetagebuch?

In der Regel wird ein Lesetagebuch in der Schule eingesetzt. Man findet Lesetagebücher im Deutschunterricht von der Grundschule bis zur Oberstufe

Während du ein Buch liest, kannst du bestimmte Details des Buchinhaltes festhalten. Das ist ähnlich wie beim Schreiben eines Tagebuches. Dort fasst du zusammen, was an einem Tag passiert. In das Lesetagebuch trägst du nicht deine eigenen Erlebnisse ein, sondern deine Gedanken und Eindrücke beim Lesen des Buches. 

Doch warum führt man ein Lesetagebuch? 

Mithilfe eines Lesetagebuches kannst du dich in das Buch viel besser vertiefen. Das macht richtig Spaß! Denn du denkst intensiver über das Geschehen und die Figuren im Buch nach. Manchmal kannst du sogar etwas auf dein Leben übertragen. Gleichzeitig hast du am Ende eine Zusammenfassung des Buches vorliegen, in der du später blättern und dich an das Buch erinnern kannst.

Gründe zum Führen eines Lesetagebuchs

Wie gestalte ich ein Lesetagebuch?

Das Lesetagebuch kann dich während des Lesens begleiten und später kannst du daraus einzelne Informationen entnehmen oder das ganze Werk noch einmal durchblättern. Auf jeden Fall ist es sinnvoll, ein Lesetagebuch ansprechend anzulegen. Dadurch macht die Erstellung der einzelnen Einträge oft mehr Spaß und du kannst dich später an der schönen Gestaltung der Seiten erfreuen.

Vorbereitung des Lesetagebuches

Bevor du damit beginnen kannst, ein Lesetagebuch zu führen, wird das Lesetagebuch angelegt. In der Regel eignet sich ein Notizbuch (Din A 5) dafür oder lose Blätter (Din A 5 oder Din A 4), die am Ende zu einem Buch in einfacher Form gebunden werden. 

Das Deckblatt kann zu Beginn, während des Schreibprozesses oder am Ende gestaltet werden. 

  • Zur Information werden hier in der Regel der Titel und die Autorin oder der Autor notiert.
  • Außerdem eignet sich ein Bild des Buches, um das Deckblatt zu verschönern. Das kann eine Fotokopie oder etwas Selbstgemaltes sein. 
  • In der Regel kann dich ein schön gestaltetes Deckblatt motivieren, regelmäßig in das Lesetagebuch einzutragen. Dies spricht dafür, das Deckblatt gleich zu Beginn anzulegen.

Auch ein Inhaltsverzeichnis ist für ein Lesetagebuch von Vorteil, denn das erleichtert den Überblick. So kannst du später schneller entdecken, auf welcher Seite sich welche Eintragung befindet. Das Inhaltsverzeichnis eines normalen Buches kannst du als Vorlage für dein Lesetagebuch verwenden. Im Inhaltsverzeichnis werden die Überschriften der Seite oder ein Stichwort zum Inhalt der Seite eingetragen und mit der jeweiligen Seitenzahl versehen.

Eintragungen in das Lesetagebuch

Oftmals erhältst du von deiner Lehrerin oder deinem Lehrer Aufgaben und Anweisungen zur Gestaltung deines Lesetagebuches. Diese führst du aus und baust dein Lesetagebuch Seite für Seite auf. 

Es gibt auch die Möglichkeit, dass du selbstständig ein Lesetagebuch zu einem deiner Lieblingsbücher führst. Für dein eigenes Lesetagebuch kannst du die folgende Checkliste nutzen, die dir Ideen und Tipps zum Gestalten eines Lesetagebuchs gibt. 

Erstellst du ein Lesetagebuch ohne Vorgaben einer Lehrkraft, kannst du die Zeitform selbst auswählen. Je nachdem, welche Eintragung du vornimmst, kann das Präsens (Erlebnisbericht im Präsens) oder das Präteritum (Zusammenfassung der Geschichte) besser passen.

Ideen für den Eintrag in das Lesetagebuch Tipps zur Umsetzung
Zusammenfassung des Inhaltes Du kannst den Inhalt des Buches zusammenfassen. Dafür kannst du eine Extraseite einrichten oder kurze Eintragungen auf die Lesetagebuchseiten verteilen.
Eigene Gedanken zum Inhalt Beim Lesen gibt es immer wieder Stellen, die dich besonders ansprechen können. Diese kannst du auswählen und im Lesetagebuch deine Gedanken dazu festhalten.
Figuren näher kennenlernen Spricht dich eine Figur im Buch besonders an? Das kannst du aufnehmen und dir beispielsweise ein Gespräch mit ihr überlegen, ihr einen Brief schreiben oder einen Steckbrief über sie verfassen.
Textstellen umschreiben Gibt es Textstellen, bei denen du ganz anders weiterschreiben würdest? Dann greife in die Geschichte ein und formuliere sie um.
Handlungsstränge aufzeigen Ist die Handlung spannend, kannst du einen Zeitstrahl als Grafik erstellen und die wichtigsten Momente festhalten oder eine Tabelle dazu erstellen.
Bilder einbinden Bilder gehören ebenfalls zu einem Lesetagebuch dazu. Du kannst Bilder aus dem Originalbuch kopieren und einkleben oder eigene Bilder dazu gestalten (z. B. Bilder zu einem Kapitel, zu einem Ereignis, zu Figuren, zu beschriebenen Gegenständen).

Häufig gestellte Fragen zum Thema Lesetagebuch?

Gibt dir deine Lehrkraft Aufgaben und Anweisungen zum Schreiben, dann führst du diese aus und kannst dir hier weitere Ideen holen. Führst du ein Lesetagebuch selbstständig, bist du frei in der Gestaltung und bekommst in der Checkliste Ideen und Tipps geliefert.

Ein Lesetagebuch besteht in der Regel aus einem Deckblatt, einem Inhaltsverzeichnis und Seiten, die mit Eindrücken, Gedanken und Bildern zum Buch gefüllt sind.

Ein Lesetagebuch wird meistens selbstständig angelegt und kann ein leeres Heft sein oder eine lose Papiersammlung, die am Ende geheftet wird.

Zur Vorbereitung wandelst du ein leeres Heft zu einem Lesetagebuch um oder legst mehrere leere Blätter bereit, die du mit der Zeit beschriftest. Dann beginnst du mit dem Lesen des Buches und trägst parallel in das Lesetagebuch ein.

In der Regel findest du in einem Lesetagebuch eine Zusammenfassung des Inhaltes sowie zahlreiche Eintragungen zu Auseinandersetzungen mit dem Buch (z. B. Figurenbeschreibung, Umschreiben des Textes).

Ein Lesetagebuch wird parallel zum Lesen eines Buches geführt. Dort kannst du verschiedene Eintragungen vornehmen: Ideen, die dir beim Lesen kommen, Überlegungen zu den Figuren, selbstgemalte Bilder etc.

Meist werden in der Schule Aufgaben und Aufträge beim Lesen einer Klassenlektüre verteilt, die du für dein Lesetagebuch einsetzen kannst. Führst du dein Lesetagebuch selbstständig, kannst du kreativ werden und verschiedene Aktionen umsetzen (z. B. Befragung an der Schule zu einem Thema des Buches durchführen, Bild zur Lieblingsstelle im Buch malen, ein anderes Ende des Buches schreiben).

Grundsätzlich besteht ein Lesetagebuch aus einem Deckblatt, einem Inhaltsverzeichnis und darauf folgenden Seiten mit eigenen Beiträgen, die während des Lesens gefüllt werden.

In einem Lesetagebuch kannst du deine Gedanken festhalten, die dir beim Lesen eines ausgewählten Buches einfallen. Das ist ein bisschen so wie beim Führen eines Tagebuches. Du kannst auch Bilder zu bestimmten Stellen im Buch malen und den Inhalt des Buches zusammenfassen oder eine Figur näher betrachten.

Ein gutes Lesebuch wird kreativ gestaltet und enthält zahlreiche Einträge, die während des Lesens eines Buches notiert werden.

Bei einem Lesetagebuch, das in der Schule angelegt wird, erhältst du meist Aufträge deiner Lehrerin oder deines Lehrers, mit deren Hilfe du dein Lesetagebuch gestalten kannst.

Mithilfe eines Lesetagebuches kannst du Gedanken zum Buch festhalten und dir eine eigene Meinung zum Buch bilden. Außerdem kannst du dich mit dem Inhalt des Buches genauer auseinandersetzen und beispielsweise Textpassagen umschreiben oder Figuren genauer untersuchen.

Ein Lesetagebuch besteht in der Regel aus einem Deckblatt, einem Inhaltsverzeichnis und zahlreichen Seiten, die während des Lesens des ausgewählten Buches mit deinen Gedanken und Ideen gefüllt werden.