Mitose – Phasen, Ablauf, Definition und Bedeutung

Erfahre, wie die Mitose den Zellzyklus beeinflusst und entscheidend für Wachstum und Regeneration ist. Von Prophase bis Telophase – lerne die Phasen kennen. Tauche tiefer ein und entdecke den Unterschied zwischen Mitose und Meiose!

Inhaltsverzeichnis zum Thema Mitose

Das Quiz zum Thema: Mitose

Welche Zellteilung liegt der Mitose vor?

Frage 1 von 5

Wie viele Phasen hat die Mitose?

Frage 2 von 5

Was passiert in der Interphase der Mitose?

Frage 3 von 5

Wo findet die Mitose statt?

Frage 4 von 5

Was entsteht bei der Mitose?

Frage 5 von 5

Mitose im Überblick

  • Einfach erklärt ist die Mitose eine Kernteilung im Prozess der Zellteilung. Als Ergebnis einer Mitose entstehen aus einer Zelle zwei genetisch identische Tochterzellen.

  • Nach der Mitose erfolgt die Cytokinese, die eigentliche Zellteilung. Die beiden aus einer ursprünglichen Mutterzelle hervorgegangenen Tochterzellen werden durch das Ausbilden einer neuen Zellmembran getrennt.

  • Die Mitose ist Teil des Zellzyklus. Die Mitose wird in mehrere Phasen unterteilt: Prophase, Prometaphase, Metaphase, Anaphase, Telophase und Interphase.

  • Die Mitose ist ein wichtiger Prozess in allen Organismen. Ohne Mitose ist kein Wachstum und keine Entwicklung möglich. Die Mitose hat also eine wichtige biologische Bedeutung.

Mitose Video

Quelle sofatutor.com

Mitose – Definition

Während einer Mitose bzw. Zellteilung entstehen aus einer Mutterzelle mit einem diploiden (doppelten) Chromosomensatz zwei diploide Tochterzellen. Durch den Vorgang der Mitose wird der Chromosomensatz also nicht verändert. Das Erbgut der Mutterzelle wird verdoppelt und während der Mitose auf die Tochterzellen verteilt. Um das zu ermöglichen, muss zunächst der Zellkern geteilt werden und die Chromosomen aufgeteilt werden. Diese Kernteilung ist die Mitose. Ort der Mitose ist also der Zellkern. Danach teilt sich die gesamte Zelle, indem sich das Cytoplasma der Mutterzelle durch Ausbildung einer Zellmembran in zwei Zellen aufteilt. Die übrigen Zellorganellen werden auf die beiden Tochterzellen aufgeteilt.

Auf diese Weise kann sich aus einer einzelnen Zelle ein ganzer Organismus entwickeln. Eine weitere Bedeutung hat die Mitose für die Fortpflanzung von Einzellern. Diese pflanzen sich durch Zellteilung ungeschlechtlich fort. Auch in einem ausgewachsenen Körper hat die Mitose noch eine Funktion. Viele Organe, z. B. die Leber oder die Haut, erneuern sich ständig durch Zellteilung.

Mitose – Ablauf

In der folgenden Übersicht sind die Phasen der Mitose tabellarisch zusammengefasst:

Phase Merkmale
Prophase der Mitose
  • Die Chromosomen liegen als Zwei-Chromatid-Chromosomen in einem diploiden Satz vor.
  • Die Chromatiden eines Chromosoms hängen am Zentromer zusammen.
  • Die Chromosomen beginnen, sich zu verkürzen, und werden kompakter. Dieser Teil der Mitose ist im Lichtmikroskop zu erkennen.
  • Ausgehend von den Polen der Zelle wird der Spindelapparat ausgebildet.
  • Die Kernmembran beginnt, sich aufzulösen.
Prometaphase der Mitose
  • Die Kernmembran ist vollständig aufgelöst.
Metaphase der Mitose
  • Die verkürzten Chromosomen ordnen sich in diesem Teil der Mitose in der Äquatorialebene an. Das ist die Mitte der Zelle.
  • Die Spindelfasern heften sich am Zentromer der Chromosomen an.
Anaphase der Mitose
  • Durch das Verkürzen des Spindelapparats werden die Schwesterchromatiden eines Chromosoms getrennt.
  • Die getrennten Chromatiden werden vom Spindelapparat zu den entgegengesetzten Polen der Zelle gezogen.
  • Jede Tochterzelle erhält so einen vollständigen, diploiden Chromosomensatz bestehend aus Ein-Chromatid-Chromosomen
Telophase der Mitose
  • Die Chromatiden entfalten sich wieder, der Spindelapparat wird abgebaut.
  • Es werden zwei neue Kernhüllen und damit neue Zellkerne gebildet.
  • Die Zelle schnürt sich in der Äquatorialebene ein und bildet zwei neue Tochterzellen (Zellteilung, Cytokinese).
Interphase
  • Die Zelle wächst und verdoppelt ihr Erbgut, sodass wieder Zwei-Chromatid-Chromosomen vorliegen.
  • Die Zelle ist bereit für eine neue Mitose und Cytokinese.

Die folgende Abbildung stellt die Phasen der Mitose noch einmal übersichtlich dar:

Phasen der Mitose

Häufig gestellte Fragen zum Thema Mitose

Die Mitose ist die Kernteilung, die der Teilung der Zellen (Cytokinese) vorangeht.

Bei der Mitose werden die Chromosomen auf die Tochterzellen aufgeteilt und zwei neue Zellkerne gebildet. Aus einer Mutterzelle mit einem diploiden (doppelten) Chromosomensatz werden zwei diploide Tochterzellen.

Die Mitose ist eine Kernteilung, sie findet im Zellkern statt.

Die Dauer einer Mitose ist abhängig vom Zelltyp und vom Lebewesen, um das es sich handelt.

Die Mitose ist ein Prozess in allen Organismen. Ohne Mitose ist weder Wachstum noch Entwicklung möglich. Durch Mitose kann aus einer befruchteten Eizelle ein ganzer Organismus entstehen, Wunden nach Verletzungen heilen oder Einzeller sich ungeschlechtlich fortpflanzen.

Als Ergebnis einer Mitose entstehen aus einer Zelle zwei genetisch identische Tochterzellen.

Die Mitose gliedert sich in fünf Phasen: Prophase, Prometaphase, Metaphase, Anaphase und Telophase. Die Interphase ist die Phase zwischen zwei Mitosen.

Die Interphase ist die Phase zwischen zwei Mitosen. Die Zelle wächst und verdoppelt ihr Erbgut in der Interphase.

In der Anaphase der Mitose werden die Schwesterchromatiden eines Chromosoms getrennt. Die getrennten Chromatiden werden vom Spindelapparat zu den entgegengesetzten Polen der Zelle gezogen. Jede Tochterzelle erhält so einen vollständigen, diploiden Chromosomensatz, bestehend aus Ein-Chromatid-Chromosomen.

In der Prophase der Mitose beginnen die Chromosomen, sich zu verkürzen, und werden kompakter. Ausgehend von den Polen der Zelle wird der Spindelapparat ausgebildet. Die Kernmembran beginnt, sich aufzulösen.

Als Ergebnis einer Mitose entstehen aus einer Zelle zwei genetisch identische Tochterzellen mit einem diploiden Chromosomensatz. Im Unterschied zur Mitose werden bei der Meiose vier haploide, genetisch nicht identische Zellen gebildet. Die Meiose wird auch als Reifeteilung bezeichnet und läuft bei der Entstehung der Keimzellen (Ei und Spermium) ab. 

Alle eukaryotischen Zellen, also Tier- und Pflanzenzellen, können Mitose betreiben.

Nach einer Mitose liegt der diploide Chromosomensatz vor. Beim Menschen sind dies 46 Chromosomen.

Das Ziel einer Mitose ist die Bildung von zwei genetisch identischen, diploiden Tochterzellen aus einer Mutterzelle.

Bei der Mitose werden die beiden Schwesterchromatiden eines Chromosoms voneinander getrennt.

Nach der Mitose, also der Kernteilung, findet die eigentliche Zellteilung (Cytokinese) statt. Dabei teilt sich die Mutterzelle in der Äquatorialebene durch das Ausbilden einer neuen Zellmembran in zwei Tochterzellen. Ist dieser Prozess abgeschlossen, tritt die Zelle in die Interphase. Die Interphase ist die Phase zwischen zwei Mitosen. Die Zelle wächst und verdoppelt ihr Erbgut in der Interphase.

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