Die Feldmaus – ein Steckbrief

Lerne alles über die weitverbreitete Feldmaus: Aussehen, Lebensraum, Nahrung, Fortpflanzung und Feinde. Die Feldmaus bewohnt Felder, Wiesen und Gärten und sammelt im Herbst Winterfutter. Interessiert? Dies und vieles mehr findest du im folgenden Text!

Inhaltsverzeichnis zum Thema die Feldmaus

Das Quiz zum Thema: Feldmaus

Wie lautet der wissenschaftliche Name der Feldmaus?

Frage 1 von 4

Welches Gewicht kann eine Feldmaus erreichen?

Frage 2 von 4

Wie lange dauert die Tragezeit einer Feldmaus?

Frage 3 von 4

Wo überwintern Feldmäuse?

Frage 4 von 4

Die Feldmaus im Überblick

  • Die Feldmaus (Microtus arvalis) ist ein weitverbreitetes Nagetier in Mitteleuropa.

  • Der Körper der Feldmaus ist gedrungen und bis zu 12 cm lang. Ihr Fell ist an der Oberseite braun und am Bauch grau gefärbt.

  • Zum Lebensraum der Feldmaus gehören Felder, Wiesen und Gärten.

  • Die Feldmaus hat viele Fressfeinde. Sie ist aufgrund ihrer schnellen und häufigen Vermehrung aber nicht bedroht.

die Feldmaus

Quelle sofatutor.com

Einordnung und Aussehen der Feldmaus

In Mitteleuropa leben zahlreiche Mäusearten, wovon eine Art die weitverbreitete Feldmaus ist. Das Nagetier (Rodentia) gehört zur Familie der Wühler (Cricetidae) und kann eine reine Körperlänge von bis zu 12 cm erreichen. Das Fell der Feldmaus ist auf der Oberseite braun und auf der Unterseite grau gefärbt. Ihr 4 cm langer Schwanz ist kurz und unbehaart. Auf der folgenden Zeichnung sind einige wichtige äußere Merkmale der Feldmaus abgebildet.

die Feldmaus

Vielleicht hast du schon einmal echte Feldmäuse oder zumindest Bilder von ihnen gesehen. Aber kennst du auch den Unterschied zwischen einer Feldmaus und einer Hausmaus? Diese beiden Mäusearten anhand äußerer Merkmale zu unterscheiden, ist tatsächlich nicht schwierig. Der Körper der Feldmaus ist deutlich gedrungener und ihr Schwanz kürzer und dünner. Außerdem sind auch die Ohren und Augen der Feldmaus viel kleiner als die der Hausmaus.

Der Lebensraum der Feldmaus

Die Feldmaus bewohnt, wie uns der Name bereits verrät, häufig landwirtschaftlich genutzte Felder, aber auch auf Wiesen, in Gärten und Böschungen findet man den kleinen Nager. Der unterirdische Bau der Feldmaus besteht aus einem komplexen Gangsystem, das mit mehreren Eingängen und Kammern verbunden ist. Die weitläufigen Gänge liegen meist nur 10 bis 20 cm unter der Erdoberfläche, wohingegen der größere Wohnkessel und kleinere Kammern, wie die Vorrats- und Nestkammer, deutlich tiefer liegen.

 

Die Feldmaus

Du fragst dich vielleicht, warum die Feldmaus eine Vorratskammer in ihrem Bau anlegt. In den Wintermonaten, die von Kälte und Schnee geprägt sind, werden die Lebensbedingungen für einen kleinen Nager härter – auch die Nahrungsbeschaffung kann stark eingeschränkt sein. Da die Feldmaus keinen Winterschlaf hält, muss sie trotz kalter Witterung die Nahrungsversorgung sichern. Deshalb sammelt sie im Spätsommer und Herbst bis zu 1,5 kg Winterfutter, das sie in der Vorratskammer lagert.

Die Nahrung der Feldmaus

Was frisst die Feldmaus und was sammelt sie in ihrer Vorratskammer? Die Feldmaus besitzt als Nagetier ein typisches Nagergebiss und ist damit perfekt an ihre Nahrung angepasst. Auf dem Speiseplan der Feldmaus stehen neben Körnern auch Wurzeln und Gräser sowie krautige Pflanzen. Für den Winter sammeln die Mäuse insbesondere Saaten und ernähren sich von unterirdischen Pflanzenteilen.

Die Fortpflanzung der Feldmaus

Aufgrund ihrer kurzen Lebenserwartung von etwa zwei Jahren ist die Feldmaus auf eine schnelle und häufige Vermehrung angewiesen, um ihre Art zu erhalten. Die Babys der Feldmaus kommen zwar nackt und blind zur Welt, sie entwickeln sich jedoch sehr schnell – bereits 13 Tage nach ihrer Geburt sind sie geschlechtsreif. Nach einer Tragezeit von nur etwa drei Wochen erblicken bis zu 13 junge Feldmäuse das Licht der Welt.

Die Feinde der Feldmaus

Als kleines Nagetier ist die Feldmaus auf offenem Feld vielen Gefahren ausgesetzt. Durch die Bewirtschaftung der Äcker können die Bauten der Feldmaus Schaden nehmen. Die größte Gefährdung liegt jedoch darin, gefressen zu werden. Die Feldmaus steht auf dem Speiseplan vieler Tiere, wie z. B. Greifvögel, Katzen, Füchse und Eulen.

Die Feldmaus – ein kurzer Steckbrief für Kinder ab der Grundschule

In der folgenden Tabelle findest du einen kleinen Steckbrief mit einigen wichtigen Informationen zur Feldmaus.

Steckbrief Feldmaus
Wie lautet der wissenschaftliche Name der Feldmaus? Microtus arvalis
Zu welcher Familie gehört die Feldmaus? Wühler (Cricetidae)
Welche Größe kann eine Feldmaus haben? bis zu 12 cm, zuzüglich 4 cm Schwanzlänge
Welches Gewicht erreicht eine Feldmaus? 18 bis 40 g
Welchen Lebensraum bewohnt die Feldmaus? Felder, Wiesen, Gärten und Böschungen
Welches Alter kann eine Feldmaus erreichen? 2 Jahre
Was frisst eine Feldmaus? Körner, Gräser, krautige Pflanzen und Wurzeln
Wie lange ist die Tragezeit einer Feldmaus? 3 Wochen

Häufig gestellte Fragen zum Thema Feldmaus

Das Fell der Feldmaus ist braun, an der Bauchseite ist es grau.

Feldmäuse ernähren sich von Körnern, Gräsern, krautigen Pflanzen und Wurzeln.

Das Gewicht einer Feldmaus liegt zwischen 18 und 20 g.

Die Lebenserwartung einer Feldmaus liegt bei bis zu zwei Jahren.

Eine Feldmaus kann bis zu 12 cm lang werden. Dazu kommt eine Schwanzlänge von etwa 4 cm.

Offene Felder und Wiesen sowie Gärten und Böschungen gehören zum Lebensraum der Feldmäuse.

Feldmäuse halten keinen Winterschlaf, verbringen aber einen großen Teil der kalten Jahreszeit in ihrem schützenden Bau, wo sie auch Nahrungsvorräte eingelagert haben.

Im Winter fressen Feldmäuse zuvor gesammelte Körner und Saaten sowie unterirdische Pflanzenteile.

Eine Feldmaus kann bis zu 13 Jungen aus einem Wurf bekommen.

Grundsätzlich können Mäuse über ihren Kot auch Viren verbreiten und damit Krankheiten übertragen. Eine gute Hygiene nach dem Kontakt mit Mäusekot ist ratsam.

Feldmäuse können und müssen in der Regel nicht sehr hoch springen. Im Gegensatz zu Mäusearten mit längeren Schwänzen hüpfen sie bei Bedarf nur wenige Zentimeter.

Feldmäuse schlafen sicher vor ihren Fressfeinden im schützenden Bau unter der Erde.

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