Blitzkrieg in Europa – Hitlers Angriffskriege im Zweiten Weltkrieg

Entdecke die deutsche Kriegsstrategie des Zweiten Weltkriegs unter Hitler. Erfahre, wie schnelle Überraschungsangriffe den Feind besiegen sollten.

Inhaltsverzeichnis zum Thema Blitzkrieg

Das Quiz zum Thema: Blitzkrieg

Was versteht man unter dem Begriff Blitzkrieg?

Frage 1 von 4

Wie lange dauerte der Blitzkrieg gegen Polen?

Frage 2 von 4

Wann war der letzte Blitzkrieg?

Frage 3 von 4

Woher stammt der Begriff Blitzkrieg?

Frage 4 von 4

Blitzkrieg im Überblick

  • Mit dem Begriff Blitzkrieg wird eine militärische Strategie des Deutschen Reichs unter der Führung Adolf Hitlers im Zweiten Weltkrieg bezeichnet.

  • Definition Blitzkrieg: ​​Der Begriff Blitzkrieg beschreibt eine spezielle Art des Kriegs, bei der ein rascher Überraschungsangriff im Zentrum des Feindes stattfindet, um eine schnelle Niederlage des Gegners zu erreichen.

  • Als Beispiele für die Blitzkriege können die Feldzüge Deutschlands in Polen, Frankreich und Großbritannien genannt werden.
  • Der Begriff Blitzkrieg ist eigentlich kein wirklicher militärischer Begriff, sondern wurde vor allem durch die nationalsozialistische Propaganda verbreitet.
  • Das Ende der Blitzkriege kann mit dem sieglosen Angriffskrieg auf Großbritannien festgesetzt werden.
Blitzkrieg: Lernvideo

Quelle sofatutor.com

Blitzkrieg gegen Polen – einfach erklärt

Unter dem Begriff Blitzkrieg wird eine bestimmte Kriegsstrategie, eine Taktik, verstanden, bei der man versucht, durch mobile Truppen und Kampfflieger einen schnellen Vorstoß im angegriffenen Land zu erreichen. Außerdem wollte man so die Moral der feindlichen Mächte brechen und einen schnellen Sieg erreichen. Um diese Ziele zu erlangen, hatte Hitler Deutschland massiv aufrüsten lassen und jahrelange Kriegsvorbereitungen machten das Deutsche Reich übermächtig. 

Als am 1. September 1939 Deutschland Polen in seinem ersten Blitzkrieg angriff, war dieser Überfall einfach erklärt ein Teil der nationalsozialistischen Weltanschauung. Hitlers Ziel war es, dass Siedlungsgebiete für die vermeintlich überlegene arische Rasse im Osten erobert werden sollten. Da Polen im Osten des Deutschen Reichs lag, war klar, dass Polen das erste Opfer des Blitzkriegs im Zweiten Weltkrieg werden würde. 

Die Nazis wollten diese Gebiete erobern, da sie hier große landwirtschaftlich genutzte Flächen für die Ernährung der deutschen Bevölkerung erlangen konnten, eine sogenannte Kornkammer. Dieser Nutzen des Kriegs fällt unter den Begriff wirtschaftlicher Blitzkrieg.

Nach vier Wochen kapitulierte Polen am 6. Oktober 1939. Dieser schnelle Sieg war der Beginn des Zweiten Weltkriegs und die Hoffnung Hitlers, durch die Blitzkrieg-Strategie seine Macht noch weiter auszudehnen.

Blitzkriege im weiteren Kriegsverlauf – Bedeutungen und Erklärungen

Nach dem schnellen Sieg über Polen erfolgte bereits im Frühjahr 1940 ein weiterer von Hitlers Blitzkriegen. Die Wehrmacht überfiel Dänemark und Norwegen. Im Mai 1940 begann zudem der sogenannte Westfeldzug. Nach dem Überfall auf die neutralen Staaten Belgien, Luxemburg und Niederlande drang die Wehrmacht in Frankreich ein. Die Dauer des Blitzkriegs in Frankreich belief sich auf nur sechs Wochen.

Hitler brachte in den kommenden Monaten weitere große Teile Europas mit schnellen und massiven militärischen Kriegseinsätzen, zum Teil mit italienischer Unterstützung, unter seine Kontrolle. Dazu gehörten Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Jugoslawien und Griechenland. Massive Luftangriffe wurden auch gegen Großbritannien geflogen. Da diese jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachten, ließ Hitler von den Eroberungsplänen in Großbritannien zunächst ab und versuchte nun, Großbritannien auf dem Seeweg zu bezwingen. Diese Planänderung kann als Anfang vom Ende der Blitzkriege gesehen werden. 

Das Ende der Blitzkriege war dann spätestens mit dem Einmarsch der Wehrmacht in die Sowjetunion 1941 abzusehen. Mit dem Kriegseintritt der USA wurden weitere schnelle Eroberungen der Deutschen unmöglich. Die Blitzkriege im Zweiten Weltkrieg waren vorbei.

Deutsche Blitzkriege im Zweiten Weltkrieg im Überblick

Datum Ereignis
1939 Überfall auf Polen
1940 Westfeldzug gegen die Beneluxländer und Frankreich
1941 Kampf gegen Großbritannien, sogenannter Battle of Britain
1941 Einmarsch in die Sowjetunion, endgültiges Abrücken Hitlers von der Strategie der Blitzkriege

Häufig gestellte Fragen zum Thema Blitzkrieg

Als Blitzkrieg wird eine militärische Taktik der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg bezeichnet. Adolf Hitler setzte hierbei mobile Truppen und Kampfflieger in einem schnellen Vorstoß in einem angegriffenen Land ein, um die Moral der feindlichen Mächte zu brechen und so einen schnellen Sieg zu erlangen.

Der Blitzkrieg gegen Frankreich dauerte nur sechs Wochen.

Ein Blitzkrieg ist eine militärische Taktik des Zweiten Weltkriegs, in der die deutsche Wehrmacht mit mobilen Truppen und Kampffliegern in einem schnellen Vorstoß zahlreiche Länder in Europa überfiel.

Die Dauer ist sehr kurz. Im Fall Polens waren es beispielsweise nur vier Wochen.

Der Blitzkrieg verlief in drei Hauptphasen: Überraschungsangriff, Einkreisung und Zerstörung.

Ein Blitzkrieg ist eine Art, wie Krieg geführt werden kann. Statt lange Zeit zu kämpfen, versucht man, mit einem großen Angriff überraschend schnell zu gewinnen. Er wurde so genannt, weil die Feldzüge in den zu erobernden Ländern nur wenige Wochen dauerten und somit blitzartig erfolgten.

Als letzten Blitzkrieg kann der gescheiterte Eroberungsversuch der deutschen Wehrmacht in Großbritannien 1941 gesehen werden.

Der Begriff stammt aus dem Zweiten Weltkrieg, wurde als Propagandabegriff verwendet und ist eigentlich kein wirklicher militärischer Begriff.

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