Igel – Steckbrief, Feinde und Besonderheiten

Erfahre alles über den Lebensraum, das Verhalten und die Besonderheiten der faszinierenden Igelfamilie. Von Steckbriefen und Jahreszeitenverhalten bis zu Gefahren und natürlichen Feinden – Tauche ein in die Welt der stacheligen Kulturfolger.

Inhaltsverzeichnis zum Thema Igel

Das Quiz zum Thema: Igel Steckbrief

Wie groß werden ausgewachsene Igel?

Frage 1 von 5

Was ist die Lieblingsspeise eines Igels?

Frage 2 von 5

Was machen Igel im Winter?

Frage 3 von 5

Wie viele verschiedene Arten von Igeln gibt es in Europa?

Frage 4 von 5

Welche Tiere zählen zu den natürlichen Feinden des Igels?

Frage 5 von 5

Der Igel im Überblick

  • Igel leben im Wald, in Gärten oder in Parks. Sie gehören zu den Kulturfolgern. Das bedeutet, dass sich Igel ihren Lebensraum in der Nähe der Menschen suchen.

  • Ein eigenes Revier ist für den Igel wichtig, denn Igel leben in der Regel nicht mit anderen Igeln zusammen. Je nach Fress- und Lebensbedingungen schwankt die Reviergröße eines Igels.

  • Igel halten Winterschlaf und fressen sich dafür ein Fettpolster an.

  • Es gibt mehr als 20 verschiedene Arten von Igeln. In Europa ist beispielsweise der Braunbrustigel weitverbreitet.

Igel Video

Quelle sofatutor.com

Igel – Steckbrief für den Sachunterricht

Igel (Art: Braunbrustigel) Informationen
Größe Ausgewachsene Igel erreichen eine Größe von 20 bis 30 Zentimetern.
Gewicht Ausgewachsene Igel wiegen je nach Alter zwischen 350 und 1 500 Gramm.
Aussehen Das Aussehen der Igel ist von ihren zahlreichen Stacheln geprägt. Sie haben braunes Fell und eine spitze Nase.
Lebensraum Gärten, Wälder und Parks sind hierzulande Lebensraum des Igels.
Nahrung Die Nahrung eines Igels besteht aus Insekten, Regenwürmern, Spinnen, Schnecken und einigen Pilzen und Pflanzen.
Alter Igel können ein Alter von bis zu zehn Jahren erreichen.
Feinde Zu den natürlichen Fressfeinden des Igels gehören Füchse, Marder, Dachse, Waschbären und Greifvögel.

 Igel – Beschreibung des Verhaltens in den Jahreszeiten

  • Im Frühling erwachen Igel aus ihrem Winterschlaf.
  • Im Sommer werden viele Igelbabys geboren.
  • Im Herbst fressen sich Igel ihr Fettpolster an.
  • Im Winter halten sie Winterschlaf. 

Igel schlafen tagsüber, denn Igel sind nachtaktiv und werden erst abends munter. Bei großer Hitze verstecken sie sich in Hecken oder im Gebüsch. Doch im Sommer, wenn es abends kühler wird, können Igel auf dem Rücken in deinem Garten liegen oder dort nach Futter suchen.

Igel – Winterschlaf für die Grundschule erklärt

Igel halten Winterschlaf. Ihr Kreislaufsystem wird in dieser Zeit heruntergefahren und sie fressen nicht. Auf diese Zeit müssen sie sich vorbereiten.

Das Gewicht eines Igels ist im Sommer deutlich geringer als zu Beginn des Winters. Denn Igel erhöhen vor dem Winterschlaf ihr Gewicht, indem sie sich ein Fettpolster anfressen.

Um im Spätherbst zu überprüfen, ob ein Igel ein ausreichendes Gewicht hat, gibt es Tabellen mit Gewichtsangaben. Vor dem ersten Winterschlaf sollten junge Igel mindestens 600 Gramm wiegen.

Alles über Igel – Pflege eines Igels für die Grundschule erklärt

Wenn ein Igel vor dem Winterschlaf kein ausreichendes Gewicht hat, kannst du ihm helfen. Doch dabei gibt es einiges zu beachten.

  • Grundsätzlich solltest du einen Igel nicht anfassen. Parasiten, wie zum Beispiel Zecken in seinem Fell, können Krankheiten übertragen. Falls es unbedingt nötig ist, um dem Igel zu helfen, solltest du zum Schutz vor Krankheiten Handschuhe tragen.
  • Gib einem Igel niemals Milch oder Obst. Davon kann er krank werden oder sterben.
  • Du kannst einem Igel Wasser und zum Beispiel ein Gemisch aus Katzenfutter und gebratenem Fleisch anbieten. Achte unbedingt darauf, dass das Fleisch ungewürzt ist.
  • Du kannst einen unterernährten Igel zu einer Igelpflegestation bringen. Dort wird er so lange gefüttert und versorgt, bis er wieder allein zurechtkommt.

Igel – Gefahren und natürliche Feinde

Füchse, Marder, Dachse, Waschbären und Greifvögel sind natürliche Fressfeinde des Igels. Gegen viele andere Tiere ist der Igel gut geschützt.

Natürliche Feinde und Fressfeinde des Igels

Die Stacheln des Igels sind wichtig für seine Verteidigung. Ein Igel ohne Stacheln wäre anderen Tieren hilflos ausgeliefert. Trifft ein Igel ein größeres Tier, ziehen Igel ihren Kopf ein und rollen sich zusammen. Denn ein zusammengerollter Igel ist durch seine Stacheln gegen andere Tiere gut geschützt. Auch wenn ein Igel faucht, versucht er, eine Gefahr abzuwehren.

Übrigens sind die Stacheln eines Igels Haare, die verhornt und deshalb so hart und spitz sind.

Auch durch den Menschen geraten Igel in Gefahr. Jedes Jahr werden viele Igel von Autos überfahren oder sterben durch Rasenmäher, Giftköder oder chemische Düngemittel.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Igel

Igel gehören zu den Säugetieren.

Igel leben in Europa, Afrika und Asien.

Der in Europa bekannte Braunbrustigel hat ein braunes oder graues Fell und viele Stacheln.

Bei der Geburt wiegt ein Igel ungefähr 10 bis 20 Gramm, nach vier Wochen liegt sein Gewicht bei etwa 140 bis 180 Gramm.

Ausgewachsene Igel sind von Schwanzspitze bis zur Schnauze etwa 25 bis 30 Zentimeter lang.

Igel können bis zu zehn Jahre alt werden.

Igel leben hierzulande in Wäldern, Gärten und Parks. Manche Igelarten leben aber auch in der Wüste.

Igel können etwa sieben Kilometer in einer Stunde zurücklegen.

Igel sehen nicht gut, können aber sehr gut riechen.

Manche Igel können klettern. Einige Igel schwimmen manchmal sogar. Die kleinen Tiere sind also sportlicher als gedacht.

Igel können bei der Futtersuche Löcher graben. Die Löcher sind aber in der Regel nur wenige Zentimeter groß.

Der Körperbau eines Igels bietet viel Fläche für Stacheln. Ausgewachsene Igel haben bis zu 8 000 Stacheln.

Igel fressen sehr gerne Insekten, aber zum Beispiel auch Regenwürmer oder Schnecken.

Auch manche Pilze gehören zum Nahrungsspektrum der Igel.

Ja, Igel sind Einzelgänger.

Füchse, Marder, Dachse, Waschbären und Greifvögel und der Mensch gehören zu den natürlichen Feinden des Igels.

Igel halten Winterschlaf und fressen währenddessen nicht. Deshalb müssen sie sich im Herbst ein Fettpolster anfressen.

Ja, Igel halten Winterschlaf. Als Versteck nutzen sie besonders gerne Hecken, Holzstapel oder Laubhaufen.

Im Sommer verstecken sich Igel gerne in Hecken, Sträuchern, Holzstapeln oder Laubhaufen. Dort schlafen sie tagsüber.

Ja, Igel sind nachtaktiv. Tagsüber schlafen sie.

Du solltest Igel grundsätzlich nicht anfassen. Ist es unbedingt nötig, solltest du zum Schutz vor Krankheiten Handschuhe tragen.

Zum Beispiel auf der Nahrungssuche machen Igel Geräusche. 

Igel rollen sich ein. In diesem Zustand bieten ihnen ihre Stacheln eine gute Verteidigung gegen viele Tiere.

Igelweibchen können bis zu elf Igelbabys in einem Wurf gebären. Manche Igel bekommen aber auch nur zwei Kinder.

Die Vermehrung der Igel ähnelt der anderer, kleinerer Säugetiere. Igelweibchen gebären die Igelbabys nach einer Tragzeit von etwas über einem Monat in den Sommermonaten. Die Stacheln der Babys sind so weich, dass sie die Igelmutter nicht verletzen.

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